Nochmal über die Reling.
Ich bin ja manchmal etwas begriffsstutzig, fragt nur mal meine Frau. Aber was ich inzwischen wirklich verstanden und verinnerlicht habe, ist dass dieser Bausatz nichts für Anfänger ist. Und auch nicht gedacht für nicht leidensfähige Zeitgenossen.
Um mich ums Löten der Reling herumzumogeln, habe ich sie ja nachkonstruiert, die 3D-Daten dazu kann man hier herunterladen. Das ist auch schon ein paar Tage her und ich habe alle Relingteile in ABS gedruckt, wodurch sie einigermaßen stabil geworden sind, sicher nicht so bombenfest wie eine ordentlich gelötete Reling, aber dafür deutlich einfacher zu verwenden. Die so vorproduzierten Teile liegen also schon einige Zeit wohlverwahrt in einer zweitgenutzten Filamentschachtel und harren ihrer Verwendung.
Da ich im Moment den Aufbau vervollständige (mehr dazu im nächsten Beitrag), stand also jetzt auch das erste Stück Reling an: Der „Balkon“ am achteren Ende des Brückenhauses. Als ich das sauber gedruckte Teil aus der „Relingteile“-Kiste gefischt hatte, musste ich aber feststellen, dass zwei Relingpfosten völlig an der falschen Stelle waren. Statt genau auf der Ecke des kleinen Decksvorsprungs zu sein, waren sie gute 8mm weiter innen. Für gewöhnlich und im Allgemeinen bedeutet das: Ich hab’s verbockt.
In diesem Falle aber nicht. Legte man das gedruckte Teil auf dem Relingplan des Bausatzes, so entsprach er ziemlich genau der Vorgabe. Was (mal wieder…) bedeutet, dass die Kollegen bei PEBA das Ganze nicht so richtig ernst genommen haben.
Für mich bedeutet es aber auch: Daten korrigieren, neu drucken, aus ABS mit PETG-Stützkonstruktion. Mag die Slicersoftware nicht so und warnt, es funktioniert aber doch. Dann noch die Stützkonstruktion wieder runterfinökeln und weiter geht’s…

Bißchen blöd ist aber, dass mein weißes ABS alle ist und ich auf silbernes zurückgreifen musste. Aber die weiß gedruckten Relingteile kriegen ja auch eine Lackierung, insofern keine große Zusatzarbeit.
Am Ende war dann alles eine halbwegs unnötige Schleife, die man mal wieder fliegen musste. Nicht, dass ich mir sowas ja schon oft genug selbst eingebrockt habe, aber auch der Baukasten hält so etwas bereit, wie man sieht.
Irgendwie ist das Schiff ja schon Beschäftigungstherapie. Doch.
2 Kommentare zu „Nochmal über die Reling.“
Hallo Harald,
hab mich auch schon gewundert, warum’s nich so recht passen wollte….
Danke fürs überarbeiten.
VG
Martin
Hallo Martin,
eigentlich muss man alles nochmal nachprüfen bei dem Bausatz… 😛
LG
Harald